„Schade, dass man da nichts machen kann – oder doch?“
Vortrag

„Schade, dass man da nichts machen kann – oder doch?“

Autorin Jacqueline Flory aus München

Von einer, die auszog, etwas zu bewirken.

 

Im libanesisch-syrischen Grenzgebiet leben hunderttausende syrische Flüchtlingskinder in unvorstellbarer Armut in provisorischen Zeltstädten, ohne Zugang zu Bildung. Die Generation, die nach dem Krieg ihr Land wieder aufbauen soll, wächst im Analphabetismus auf, ohne Perspektive für die Zukunft und als leichte Opfer für extremistische Gruppierungen.

Die Übersetzerin und Autorin Jacqueline Flory aus München gründete 2016 den Verein Zeltschule e.V. Der Verein baut Schulen direkt in den syrischen Flüchtlingslagern im Libanon und in Syrien. Heute betreut dieser 41 Schulen für mehr als 10.000 Flüchtlingskinder.

Jacqueline Flory erzählt auf inspirierende Art und Weise über ihre Arbeit für die Zeltschule, die Lage der geflüchteten Menschen in der Region und die Situation im Libanon und in Syrien. Und vor allem, wie jeder etwas tun kann, das umfassend und nachhaltig wirkt.

Während ihrer Arbeit mit den Geflüchteten entstehen zwei Bücher:

Bruchstücke – Alltag einer verlorenen Generation
...erzählt vom Leben in den Flüchtlingslagern im Libanon nahe der syrischen Grenze und den Geschichten der Kinder und Menschen, deren Leben durch den Krieg erschüttert und für immer verändert wurde.

INVICTA- Feministisches (Über-) Leben auf der Flucht

In diesem Buch teilt Jacqueline Flory 43 beeindruckende Interviews, die sie überwiegend mit Mädchen und Frauen aus den Zeltschule-Camps führte. Dieses Buch ist eine Bühne für die Mädchen und Frauen, deren kraftvolle und laute Stimmen gehört werden müssen. Auch für die Leserinnen und Leser ist es eine interessante Anregung, die eigene Unabhängigkeit zu hinterfragen und zu spiegeln.

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Ort: Dachstudio
Barrierefreiheit:accessible1
Schlagworte: #Vortrag

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Petra Leyrer-Bleeck: petra@zeltschule.org

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