Neun Tage im August & Es geht immer nur um Arterhaltung
Im Rahmen der Filmgespräche in der Mohr-Villa besprechen Frau Dr. Margit Riedel und Sebastian Maile gemeinsam mit den Teilnehmenden interessante fiktionale und Dokumentarfilme. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit den Landesmediendiensten Bayern statt.
9 Tage im August (2024), Regie: Ella Knorz
Lea ist 18 Jahre alt und schwanger. Während die scheinbar unbeschwerten Sommertage zwischen Freibad, Partys, Kerwe und Sonnenaufgängen vorbeiziehen, sieht sie sich plötzlich mit den bürokratischen Hürden einer Abtreibung konfrontiert. Zwischen endlosen Telefonschleifen und gelegentlichen liebevollen Momenten mit ihrem ahnungslosen Vater erzählt Neun Tage im August von einer Lebensrealität, die sich unvermittelt auftut und Leas unbeschwerten Sommer auf den Kopf stellt: der komplexen Welt einer ungewollten Schwangerschaft.
Es geht immer nur um Arterhaltung (2025), Regie: Eva Gemmer
Der Film begleitet eine zehnte Klasse in München bei ihrem letzten Sexualkundeunterricht vor dem Schulabschluss und dem Beginn der Sommerferien. Dabei eröffnet er intime Einblicke in die sozialen Beziehungen, persönlichen Gedanken und Unsicherheiten der Jugendlichen, die sich zwischen Pubertät und dem nächsten Lebensabschnitt bewegen. Welche Fragen beschäftigen junge Menschen heute – und was sollte sexuelle Aufklärung leisten, um sie auf ihrem Weg zu begleiten?
Die jungen Regisseurinnen, beide Absolventinnen der HFF, begleiten diesen Abend.